Kategorie-Archiv: Anleitungen

Geschriebene Anleitungen für Interessierte.

Rundschild die 2.

Nachdem ich festgestellt habe, wie leicht ein großes Rundschild sein kann und wie dünn doch das Holz sein darf, hatte ich entschlossen mein 80cm Rundschild Marke „Schwergewicht“ auszutauschen.

Aktuell ist mein 95cm Rundschild in Arbeit, auf Basis einer 6mm Pappel-Bastelholzplatte. Die gesägte Platte wird später mit 3 Schichten Leinen auf der Vorderseite und 1 Schicht auf der Rückseite bespannt und erhält ein 30×40 mm Kantholz mit ca. 70cm Länge als Griff.

Das Kantholz ist daher so dick, da ich auf der Innenseite des Schildbuckels viel Spielraum hinkriegen muss um den Panzerhandschuh benutzen zu können. Das Holz wird dann auf der Innenseite weg genommen.

95cm Durchmesser Schildrohling aus Pappelholz

Rohling des 95cm Rundschilds aus 6mm Pappel-Bastelholz

Rundschild mit Aussenbespannung

Rundschild mit Aussenbespannung

Innenbespannung aus Leinen

Innenbespannung aus Leinen

Fertiges Rundschild mit Schildbuckel

Fertiges Rundschild mit Schildbuckel

Innenseite des fertigen Rundschilds

Fertig ausgearbeiteter Griff des Rundschilds

Rundschild selbst gebaut

Hier poste ich mal einige Bilder von meinem Schildbau Projekt. Bei einem Training hatte ich Gelegenheit ein 60 cm Schild auszuprobieren. Dann musste ich unbedingt ein eigenes haben.

Da mir 60cm etwas zuviel waren, habe ich mich für die 50cm Variante entschieden … Gekauft habe ich dann 60cm im Quadrat 8mm Pappel-Bastelholz.

Das Schild wurde dann letztendlich 55cm im Durchmesser.

Schild Rohling aus 8mm Pappel-Bastelholz

Schild Rohling aus 8mm Pappel-Bastelholz

Schild Rohling mit Leinen bespannt bzw. beklebt

Innen und Außenseite mit 1 Schicht Buchbinderleinen bespannt.

Bild der Außenseite

Die Außenseite mit der 2. Schicht Leinenstoff beklebt.

Fertiges Schild mit Buckel ohne Randeinfassung

Fertiges Schild mit Buckel ohne Randeinfassung

Das fertige Schild mit Randeinfassung

Das fertige Schild mit Randeinfassung. Im Hintergrund mein 80cm Rundschild.

 

 

Stabile und saubere Naht

Um eine stabile und saubere Naht hinzubekommen muß der Zuschnitt zuerst einmal sauber und gerade sein. Nahtzugabe sollte pro Naht und Teil jeweils einen Centimeter betragen.
Zum Nähen immer das selbe Material verwenden, aus dem der Stoff auch ist. Dann durch Ausprobieren die geeignete Nadel finden, später gelingt das mit einer kurzen Nadelprobe. Am besten arbeitet man mit dem Rückstich, da bekommt man leicht eine schöne gerade Naht an, aber die Stiche sollten klein bleiben.
Das Versäubern der Naht ist genauso wichtig, wie das Nähen selbst, da z.B. Leinen ausfasert und so die Naht schnell einreißen kann. Schnell ist so ein mühevoll von Hand genähtes Kleidungsstück unschön zerrissen und muß repariert werden. Jede Seite sollte selbst eingefasst werden, dazu schlägt man die Zugabe ein und heftet sie an der jeweiligen Seite an und vernäht beides miteinander.
Genäht werden kann das Ganze dann auch so, dass eine unsichtbare Naht entsteht, indem man mit der Nadel zuerst die Kante einsticht und dann nur einen Faden des Stoffes aufnimmt, zieht man das Ganze nicht allzu fest an, so entsteht eine unsichtbare Versäuberungsnaht.

So sieht das ganze dann ungefähr aus:
//////////////// Versäuberung
————— Naht im Rückstich
\\\\\\\\\\\\\\\ Versäuberung

Schuhe selber nähen

Zum Thema Schuhe nähen gibt es mehr als genug Informationen im Netz. Vom bekleben eine BW-Stiefels bis hin
zum herstellen eines Nachbaus von diversen historischen Schnitten.

Da es in dieser Richtung mehr als genug Anleitungen gibt werde ich hier lediglich Themenbezogene Links bereitstellen.
Den Wendeschuhbaukurs.de gibt es leider nicht mehr. Daher mal ein Link zu Snorri, der Seminare veranstaltet. Erfahrungen habe ich mit Seminaren und Kursen noch keine gemacht.
Ein leicht herzustellender Schuh. Leider nur mit einer Sohle und damit macht man sich schnell zum Fakir.
Diverse Schnittmuster, auch Schuhe, zum leichten Einstieg.